Selbstbestimmte Teilhabe und gute Pflege
für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und komplexem Unterstützungsbedarf an der Schnittstelle von Eingliederungshilfe und Pflege
Nach wie vor bestehen komplexe Probleme an den Schnittstellen zwischen den Leistungssystemen der Eingliederungshilfe und Pflege. Insbesondere bei komplexen Beeinträchtigungen besteht Bedarf und Anspruch auf Leistungen zur Teilhabe und Pflege. In der Praxis gibt es Bemühungen um einen konstruktiven Umgang mit dieser Schnittstelle, kreative Modelle einer integrierten Leistungserbringung werden verhandelt und erprobt. Gleichzeitig werden aber auch Entwicklungen sichtbar, die Ansprüche auf Leistungen der Teilhabe für den Personenkreis in Frage stellen, Ansprüche auf Teilhabeleistungen als Pflegeleistungen umdefinieren oder auf Pflegeeinrichtungen verweisen. Verstärkt wird die Problematik durch eine erkennbar ungleiche Umsetzung des BTHG mit dem Recht auf Teilhabe in den einzelnen Bundesländern.
Mit der Tagung will die DHG einen breiten fachlichen Diskurs entlang der sozialrechtlichen Schnittstelle anstoßen, zur Stärkung des Rechts auf selbstbestimmte Teilhabe und gute Pflege, und einer Stärkung der Priorität des Rechts auf Teilhabe für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und komplexem Unterstützungsbedarf.
Fachtagung am 24./25. März 2025
Haus der Kirche, Wilhelmshöher Allee, 34131 Kassel
Zum Programm:
Tagungsflyer
Willkommen bei der DHG-Fachtagung 2025 mit aktualisiertem Tagungsprogramm
Informationen zu den Workshops.
Beiträge und Ergebnisse:
Dokumentation der Fachtagung
Kurzbericht zur Tagung im DHG-Newsletter 3/2025
Nichts ist unmöglich – Partizipation von Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf
Welche Erfahrungen gibt es zur Partizipation von Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf in konkreten Alltagssituationen? Welche Potenziale und Möglichkeiten gibt es in partizipativen Settings? Was braucht es, damit partizipative Settings mit Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf gelingen?
Fachgespräch im Rahmen der Mitgliederversammlung am 24.11.2023, Bielefeld
Programm & Ergebnisse des Fachgesprächs
Impulsvortrag: Partizipation im Alltag von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf; Dr. Katrin Grüber, IMEW, Berlin
Herausforderungen für die Umsetzung personenzentrierter Leistungen
für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und komplexem Unterstützungsbedarf – nicht nur in Sachsen
Soziale Teilhabe durch personenzentrierte Leistungen umzusetzen ist erklärtes Ziel des Bundesteilhabegesetzes. Wie aber werden dabei die Interessen von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und komplexem Unterstützungsbedarf berücksichtigt, so z.B. bei hohem pflegerischem Bedarf, bei hohen Anforderungen an Kommunikation oder bei erheblich herausforderndem Verhalten?
Mit diesem regionalen Fachtag wollen wir uns den Fragen und Herausforderungen der personenzentrierten Ausrichtung bei der Unterstützung sozialer Teilhabe von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und komplexem Unterstützungsbedarf stellen, in Kooperation mit dem Institut für Förderpädagogik der Universität Leipzig und der Fachinitiative Eigensinn in Sachsen.
Fachtag am 9. September 2022 in Leipzig
Zum Programm:
Tagungsflyer Workshop-Infos
Die Beiträge des Fachtags
in dieser Dokumentation
Herausforderndes Verhalten und Gewaltschutz in Einrichtungen der Behindertenhilfe
Informiert wurde in mehreren Veranstaltungen über Ergebnisse der vom Land Nordrhein-Westfalen eingesetzten Expertenkommission
– zur Verbesserung des Gewaltschutzes in der Eingliederungshilfe an der Schnittstelle zwischen Einrichtung, rechtlicher Betreuung, Justiz und WTG-Behörden einschließlich gesetzlicher Schlussfolgerungen
– zur Weiterentwicklung der Leistungs- und Betreuungsangebote für erwachsene Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und erheblich herausforderndem Verhalten
März 2022 (digitale Veranstaltungen)
Präsentation (Dr. Christian Bradl)
Abschlussbericht und weitere Materialien der NRW-Expertenkommission (2021)
Teilhabe ermöglichen!
Fachliche Standards für die Assistenz von Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf
Die DHG will mit dieser digitalen Tagung die Teilhabeansprüche von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und komplexem Unterstützungsbedarf in den Mittelpunkt stellen. Im Mittelpunkt steht, von der DHG erarbeitete fachliche Standards zur Teilhabe bei komplexem Unterstützungsbedarf in den Reformprozess einzubringen und Perspektiven zur Umsetzung zu diskutieren.
Fachtagung am 25./26.03.2021 (digital)
Zum Tagungsprogramm
Die Beiträge der Fachtagung können Sie in dieser Dokumentation abrufen.

DHG-Publikation zu den DHG-Standards zur Teilhabe
Deutsche Heilpädagogische Gesellschaft (DHG): Standards zur Teilhabe von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und komplexem Unterstützungsbedarf. Stuttgart: Kohlhammer 2021
Medienerklärung zu DHG-Standards zur Teilhabe
Eine Tagung mit Unterstützung der ![]()
Quartiersentwicklung – eine Chance für behinderte Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf?
Nahezu 250 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen an der Tagung in Hamburg teil. Das Thema stieß in den Vorträgen und in 18 Arbeitsgruppen auf sehr großes Interesse. Im Rahmen der aktuellen Inklusions- und Teilhabedebatte wurden Ansätze zur Quartiersentwicklung vorgestellt . Es wurde diskutiert, unter welchen Bedingungen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf in die Entwicklung inklusiver Quartiere einbezogen werden können, welche Chancen sich ihnen eröffnen, aber auch welche Risiken damit verbunden sein können.
DHG-Fachtagung 16./17.03.2017 in Hamburg
Programm:
Tagungsflyer Informationen zu Arbeitsgruppen
Dokumentation der Fachtagung
als DHG-Schrift 20 zum Download
Standards zur Teilhabe von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und komplexem Unterstützungsbedarf
Im DHG-Vorstand und mit dem Unterstützerkreis wurden DHG-Standards im Sinne von Leitsätzen und Handlungsempfehlungen für eine „gute Praxis“ erarbeitet. Die Standards zielen auf die Weiterentwicklung der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung und komplexem Unterstützungsbedarf, vorläufig für folgende Handlungsfelder:
1. Hilfeplanung und Bedarfsentwicklung
2. Unterstützung und Assistenz
3. Sozialraumorientierung
4. Arbeit und Beschäftigung
5. Schnittstelle Eingliederungshilfe und Pflege.
Im Fachgespräch am 13.04.18 im Rahmen einer Mitgliederversammlung wurden Zwischenergebnisse vorgestellt und zur Diskussion gestellt.
Programm des Fachgesprächs
DHG-Publikation: Standards zur Teilhabe (2021)
Mehr Teilhabechancen für Menschen mit geistiger Behinderung und komplexem Unterstützungsbedarf – Anforderungen an ein modernes Teilhaberecht
Gemeinsame Fachtagung der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (DHG) und der Deutschen Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung (DGSGB) am 29.-30. Januar 2015 in Berlin
Programm:
Tagung2015-Flyer
Tagungsbericht
als DHG-Schrift 19 zum Download
Dokumentationen der Fachtagungen
als DHG-Schriften zum Download
Fachtagungen im Überblick
Fachgespräch 2016
Straffällig gewordene Menschen mit geistiger Behinderung
Maßregelvollzug und Anschlussperspektiven
am 18,11,2026, Darmstadt (DHG/DGSGB).
Dokumentation
Fachgespräch 2015
Reform der Eingliederungshilfe und des Bundesteilhabegesetzes: Beitrag von Michael Conty (Bethel.regional)
Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung und komplexem Unterstützungsbedarf: Beitrag von Andrea Hennig (Bundesvereinigung Lebenshilfe). Kampagne: Arbeit möglich machen und Videoclips zur verbändeübergreifenden Kampagne
am 20.11.2025 in Kassel
Fachgespräch 2013
Wohnformen zwischen Erneuerung und Ernüchterung
Zum Wohnen von Menschen mit geistiger Behinderung sind in den letzten Jahren viele innovative Entwicklungen auszumachen – auch bei hohem Unterstützungsbedarf
Programm und Beiträge von Dr. Laurenz Aselmeier (Braunschweig), Prof. Dr. Friedrich Dieckmann (Münster), Joachim Busch (Lübeck) und Dr. Christian Bradl (Jülich)
am 6.12.2023, Kassel
Fachgespräch 2011
Konsulentenarbeit – Beratung in schwierigen Lebenssituationen
Konsulentendienste sind ein wichtiger innovativer Handlungsansatz für regionale multiprofessionelle Unterstützung für Menschen mit geistiger Behinderung und schwerwiegend herausforderndem Verhalten und/ oder in schwierigen Lebenslagen.
16.09.2011, Mainz
Dokumentation: Programm und Beiträge
Fachgespräch 2010
Perspektiven für strafrechtlich verurteilte Menschen mit geistiger Behinderung
Es ist längst überfällig, sich auch aus der Behindertenhilfe der Lebenssituation strafrechtlich verurteilter Menschen mit geistiger Behinderung im Maßregelvollzug in forensischen Einrichtungen – damit dem Schnittfeld von forensischer Psychiatrie, Justiz und Behindertenhilfe zu stellen.
25.06.2010, Gießen
Dokumentation: Programm & Beiträge
Fachgespräch 2009
Von der Hilfeplanung zur integrierten Teilhabeplanung
Die individuelle Hilfeplanung ist zentrales Element des personenzentrierten Ansatzes in der Behindertenhilfe. Mit dem Hilfeplan sollen individueller Hilfebedarf, leistungsrechtliche Ansprüche und Angebote von Dienstleistern zusammengeführt werden.
03.04.2009, Kassel
Dokumentation: Programm & Beiträge
Fachgespräch 2008
Teilhabe von Menschen mit schwerwiegend herausforderndem Verhalten
Vorbereitend für eine gemeinsame Tagung wurden von Teilnehmern aus DHG-Vorstand und Netzwerk Themenschwerpunkte bearbeitet: Ermittlung des Unterstützungsbedarfs, Handlungskonzepte, strukturelle und leistungsrechtliche Aspekte sowie die Rolle von Mitarbeitenden.
19.-20.09.2088, Hamburg, (DHG mit Netzwerk Intensivbetreuung)
Dokumentation: Programm & Beiträge